Restaurant

Restaurant

Das Atlantis Basel zeigt sich seinen Gästen als modernes, innovatives und internationales Kulturrestaurant mit grosser Vergangenheit. Zeitgemässe, saisonale und vor allem regional geprägte Gastronomie mit Fokus auf nachhaltigen Anbau findet sich auf unserer Abendkarte – das und noch viel mehr erwartet Euch im Basler Traditionslokal am Klosterberg.

Regional-saisonale Küche

Im Atlantis überraschen wir Euch mit einer authentischen Küche in einem einmaligen Ambiente – freut Euch auf eine regional-saisonale Küche. Alle unsere Speisen sind liebevoll hausgemacht. Wir verwenden vorwiegend Fleisch, Fisch und Zutaten aus der Umgebung und setzen auf saisonale und nachhaltige Produkte.

 

Geschichte

Wie alles begann...
Die Geschichte des Atlantis, wie wir es heute kennen, hat seine Anfänge im 20. Jahrhundert. Alles begann mit den Seiler Brüdern, zum einen Kurt Seiler (geb. 1920), zum anderen mit Paul Seiler (geb. 1914), Weltreisender, Afrika-Kenner, und auch Sammler exotischer Objekte aller Art.

Im Jahre 1941 gründen und eröffnen die Brüder das Café Tropic an der Steinenvorstadt 21 und bringen damit einen exotischen Hauch von Afrika nach Basel. Es ist eine Zeit des Experimentierens und des Ausbaus. So findet einige Jahre später der „New Ambassador Club“ Einzug im Café, wird jedoch auf Grund eines Skandals zwei Jahre später wieder geschlossen. Derweil wird das Café Tropic so umgebaut, dass die Gäste lebende Tiere in verschiedenen Terrarien beobachten konnten — darunter Echsen, Fische und vor allem verschiedene Schlangen. Einige dieser Terrarien waren sogar in die Tische eingelassen.

Parallel zur Führung des damals florierenden Café Tropic wollen die Gebrüder Seiler ein weiteres Café an der Steinentorstrasse einrichten. Im Jahr 1947 machen die Gebrüder Seiler diesen Traum wahr und eröffnen das Café Atlantis. Damit führen Kurt und Paul Seiler nun zwei Gastronomiebetriebe — einerseits weiterhin das Café Tropic, und andererseits das Café Atlantis, das sofort zum Musiklokal avanciert und vom Basler Volk einfach „Moschee“ genannt wird. Im Atlantis finden sich nebst einem Piano und anderen Instrumenten auch drei lebende Alligatoren in einem Terrarium. Paul Seiler hatte sie dereinst von einer seiner vielen Reisen nach Afrika nach Hause gebracht.

 

50er Jahre und 60er Jahre
Mitte der 50er Jahre trennen sich die Wege der Gebrüder Seiler. Dabei behält Paul Seiler das Café Tropic bis zu dessen Schliessung in den Siebzigern, und Kurt Seiler übernimmt das Atlantis.

Auf Grund einer strassenbaulichen Korrektion verkaufen die Seilers ihre Liegenschaft an der Steinentorstrasse an die Stadt. Durch den Abriss des Gebäudes ist das ursprüngliche „Moschee“ nun Geschichte, und das Atlantis findet eine neue Heimat im Provisorium an der Elisabethenstrasse 33. Dort kommt es fast jeden Abend zu Jazz Jam-Sessions mit lokalen und nationalen Musikern, aber auch Gästen aus dem Ausland. Daneben findet auch die Unterhaltungsmusik ihren festen Platz im Programm des Atlantis.

1959 erwirbt Kurt Seiler schliesslich die Liegenschaft am heutigen Standort am Klosterberg 13, und damit beginnt eine neue Ära für das Atlantis. Allabendlich finden Konzerte statt vor vollem Haus, wobei vor allem Jazz und Unterhaltungsmusik auf dem Programm stehen. Damit macht sich das Atlantis über die Jahre einen Namen, bis es Mitte der 60er Jahre zu einem Schweizer Jazz-Mekka geworden ist wo jeder auftritt, der in der Szene bekannt ist.

Ende der 60er Jahre erweitert das Atlantis sein Programm und experimentiert erstmals mit DJ-Auftritten.

 

70er Jahre
Hector, der bekannteste der Alligatoren im Atlantis, zieht in die ewigen Reptiliengründe.

Abermals erweitert das Atlantis sein Programm und gründet das „Theater Vis-à-vis“, das auf seiner Bühne Stücke aufführt. Allerdings steht dieses Experiment unter keinem guten Stern und wird nach nur knapp zwei Jahren auf Grund roter Zahlen und ausbleibendem Erfolg wieder eingestellt.

Mit Onorio Mansutti erhält das Atlantis eine neue Leitung, und auch gleich ein neues Logo: ein Krokodil das sich in den Schwanz beisst, in Erinnerung an Hector und die anderen Alligatoren.

Mitte 70er findet im Atlantis erstmals eine Talkshow und eine Versteigerung zugunsten der Stiftung „Kinder in Brasilien“ statt, angestossen durch Onorio Mansutti nach einer Reise durch Brasilien. Diverse Auktionen und Erlöse von Kunstauktionen zu Gunsten von der Stiftung folgen. 1977 entsteht das heute traditionsreiche „Klosterbergfest“, dessen gesamter Erlös noch bis heute an „Kinder in Brasilien“ gespendet wird.

Im selben Jahr stirbt Kurt Seiler im Alter von 56 Jahren.

 

80er Jahre
Auch in den 80er Jahren experimentiert das Atlantis mit einem neuen Angebot und neuen Formaten, weiterhin geführt von Onorio Mansutti. So wird eine Küche eingebaut und es entsteht das RistoranTis, ein Speisesaal mit 20 Plätzen.

Nebst Musik und Poesie findet auch das Kabarett seinen Platz auf der Bühne des Atlantis — das „Cabaret Local“ sorgt jedes Mal für ausverkaufte Abende. Dabei ist man bereits damals um einen Ausgleich zum männerlastigen Programm besorgt und es wird eine „Frauenwoche“ organisiert.

Auch das Radio kommt. DRS 3 feiert seinen Sendestart live im Atlantis. Und auch die heute noch beliebte Radiotalkshow „Persönlich“ wird in den 80er Jahren erstmals aus dem Atlantis übertragen, unter anderem mit der allseits beliebten Heidi Abel als Moderatorin.

 

90er Jahre
Anfang der 90er Jahre übergibt Onorio Mansutti die Leitung des Betriebs, vor allem auf Grund finanzieller Schwierigkeiten.

Unter neuer, frischer Leitung wird das Atlantis umgebaut und neu ausgerichtet, und besinnt sich wieder zurück auf seine Jazz-Wurzeln. So werden unter anderem im Rahmen des Jazzfestivals Offbeat regelmässig Konzerte im Atlantis veranstaltet. Daneben findet auch das Wahrzeichen, der Alligator „Hector“ einen neuen Platz in einer Vitrine, wenn auch nur noch als ausgestellte Haut.

 

2000er Jahre
Das neue Jahrtausend bringt erneut einen Wechsel in der Geschäftsführung des Atlantis, und damit einige Veränderungen. So erhält das Atlantis zu Anfang des Jahrzehnts die Bewilligung zur Nutzung der heute beliebten Dachterrasse im Herzen von Basel.

2007 geht zudem eine Ära zu Ende, als bekannt gegeben wird, dass das Atlantis als Konzertlokal in Pension geht und damit das Clubbing in den ehrwürdigen Räumen Einzug hält.

 

2014
Das Atlantis erhält eine neue Besitzerfamilie: Die Familie Rey/Andreetti/Krayer erwirbt das Atlantis von der Seilerfamilie. Mit den neuen Besitzern kommt ein weiterer Umbau, und damit auch eine Rückbesinnung auf die Wurzeln als Konzertlokal. Somit ist das Clubbing am Klosterberg nach nur wenigen Jahren bereits wieder Geschichte.

 

2018
Parterre Basel übernimmt als neuer Pächter das Atlantis am Klosterberg 13. Seither steht mit einem vielfältigen Konzertprogramm die Livemusik im –tis wieder im Fokus, in all seiner Vielfältigkeit.

Come for the food,
stay for the music!